Als Wasserbündnis versuchen wir, möglichst viele Veranstaltungen mit Bezug zum Thema Wasser im Rheinland zu besuchen. So nahmen vier Mitglieder des Wasserbündnis an einer Veranstaltung der Partei „Volt Leverkusen“ teil, zu der Dr. Gerard Stroomberg, Direktor von RIWA-RIJN, eingeladen war. RIWA-RIJN ist ein Verband niederländischer Trinkwasserversorger, die Rheinwasser zur Trinkwasseraufbereitung nutzen.
Dr. Stroomberg berichtete ausführlich über die Herausforderungen, mit denen die niederländischen Trinkwasserversorger aufgrund der zunehmenden Belastung des Rheinwassers konfrontiert sind. Diese Belastungen stellen auch bei der Aufbereitung von Rheinuferfiltrat zu Trinkwasser eine wachsende Herausforderung dar. Insbesondere der Anteil langlebiger, sogenannter „Ewigkeitschemikalien“ nimmt stetig zu. Dazu zählen vor allem Stoffe aus der Gruppe der PFAS.

Darüber hinaus lässt sich nachweisen, dass ein wesentlicher Teil dieser Belastungen aus Deutschland stammt. Ein Beispiel dafür ist das Sickerwasser aus der Deponie Bürrig in Leverkusen, über die auch der WDR berichtet hat (WDR).
Für große Besorgnis sorgt zudem eine Recherche von Correctiv aus dem Februar 2026, bei der im Rhein rund 30.000 bislang unbekannte Substanzen nachgewiesen wurden.
Ein zentraler Kritikpunkt an den deutschen Regelungen war jedoch, dass für viele dieser potenziell hochproblematischen Stoffe bislang lediglich Richtwerte und keine verbindlichen Grenzwerte gelten. Hinzu kommt, dass bestehende Richtwerte teilweise deutlich überschritten werden.

Im Lokalteil der Rheinischen Post Leverkusen wurde ausführlich zu der wichtigen Veranstaltung berichtet: https://epaper.rp-online.de/api/sharing/article/rheinischepost6ab96d3e425c60.96728741-28834d6423cc1

