Was haben das Rheinische Revier und die bolivianischen Anden miteinander zu tun?
Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel. Doch beide Regionen verbindet eine zentrale Frage: Wie wollen wir mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen – und wer entscheidet über die Zukunft unserer Regionen?
Am 21. Oktober kommt der Dokumentarfilm „MATERIA PRIMA: New Energy. Old Powers?“ nach Köln. Der Film von Regisseur Jens Schanze beschäftigt sich mit dem Lithiumabbau in den bolivianischen Anden und den unterschiedlichen Interessen, die aufeinandertreffen: Europa braucht Lithium für die Energiewende und seine Automobilindustrie, Bolivien verbindet mit dem Rohstoff die Hoffnung auf wirtschaftliche Entwicklung und die Überwindung von Armut. Gleichzeitig setzen sich Menschen vor Ort für ihre Lebensgrundlagen, ihre Umwelt und ihre Rechte ein.

Auch wir als Wasserbündnis Rheinisches Revier engagieren uns regional für den Schutz von Wasser, Natur und Lebensräumen. Denn die Frage, wie wir mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen, stellt sich nicht nur bei uns. Überall auf der Welt gibt es Menschen und zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich für ihre Regionen einsetzen und dafür kämpfen, dass ihre Perspektiven gehört werden.
Genau hier setzt „MATERIA PRIMA“ an: Der Film erzählt die Debatte nicht nur aus Sicht von Politik und Wirtschaft, sondern lässt unterschiedliche Menschen zu Wort kommen, darunter eine Lamahirtin, eine Minenwächterin, eine Anwältin, ein Bergarbeiter und eine Aktivistin. Ihre Perspektiven machen deutlich, dass hinter Rohstoffen, wirtschaftlichen Interessen und politischen Entscheidungen immer auch konkrete Lebensrealitäten stehen.
Wir finden: Ein Film, der zum Nachdenken über unsere eigene Region und unseren Umgang mit Wasser, Natur und Ressourcen anregt.
Daher findet ihr uns am 21.10.2026 um 18 Uhr in Köln im Odeon Köln.
Filmvorführung in Köln
📅 21. Oktober 2026
📍 Köln
🎬 MATERIA PRIMA: New Energy. Old Powers?
🎥 Regie: Jens Schanze
Wir laden euch herzlich ein, den Film anzuschauen und die Diskussion über Ressourcen, Klimaschutz, Natur und die Zukunft unserer Regionen weiterzuführen.
Denn ob im Rheinischen Revier oder in den bolivianischen Anden: Wer seine Region schützen und gestalten will, braucht Menschen, die sich einmischen.

