Aktuell wird die Rheinwassertransportleitung gebaut, mit der RWE ab 2029/2030 in unfassbarem Ausmaß Rheinwasser entnehmen und in die RestseeUtopien Hambach und Garzweiler pumpen will.
Kostbares Wasser, das fehlen wird. Und Wasser, das mit und durch starke Verunreinigung in den Restlöchern für die Menschen unbrauchbar, gefährlich und sogar lebensbedrohend wird: das Trinkwasser im Rheinland kann kontaminiert und damit nicht mehr trinkbar werden. Es bleibt unerklärlich, warum diese Gefahren nicht geprüft wurden, bevor RWE mit Tagebauplanung und Transportleitung Fakten geschaffen hat.
Ganz nebenbei: bis spätestens 2035 werden alle Trinkwasserbrunnen im Umfeld des Tagebau Hambach außer Betrieb genommen. Lediglich Erftstadt Dirmerzheim wird dann für die Versorgung der Haushalte, Landwirtschaft und Industrie zur Verfügung stehen. Warum? Weil durch den Tagebau sulfathaltiges Wasser von Süden Richtung Norden fließt und damit in den Brunnen kein sauberes Trinkwasser mehr zur Verfügung steht. Es wäre möglich, das Wasser aufzubereiten – es würde viel Geld kosten. Das wiederum will RWE nicht bezahlen.
Übrigens: Dirmerzheim gehört zu 100 % der Industrie und davon zu einem Viertel RWE. Fragen?

