Schadstoffe und Altlasten im Boden? Landesregierung gibt 500.000€ für Untersuchungen von Verdachtsflächen im Rheinischen Revier aus


Die Sorge ist, dass der steigende Grundwasserspiegel nach dem Ende der Braunkohleabbaus, wenn RWE das Wasser nicht mehr wegpumpt, Schadstoffe ins Grundwasser und damit auch ins Trinkwasser gelangen. Nun sollen Untersuchungen wie Bodenproben im und um die Tagebaue Auskunft geben. Untersucht wird in den Kreisen Heinsberg, Düren, Euskirchen, Viersen sowie im Rhein-Kreis Neuss und in der Städteregion Aachen und Mönchengladbach. Was passiert, wenn man fündig wird? An den bisher 14 Standorten mit nachgewiesenen Altlasten beobachtet man die Situation. Das soll wohl helfen…
Eigentlich gibt es in Deutschland auch das sogenannte Verursacherprinzip, wonach die Verantwortung für die entsprechenden unabhängigen Untersuchungen beim Verursacher, sprich im Rheinischen Revier häufig RWE, und diese dementsprechend auch die Kosten tragen müssen. Das hier steuerzahlende Menschen zur Kasse gebeten werden, ist fragwürdig.
In der Zukunft sollen die Untersuchungen und Beobachtungen ausgebaut werden. Die Landesregierung will nochmal eine Million Euro zur Verfügung stellen.

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/anstieg-grundwasser-braunkohle-100.html


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