PFAS im Trinkwasser: Neue Grenzwerte und akute Belastung im Elsass


Ab dem 12.01.2026 gelten neue, deutlich strengere Grenzwerte für PFAS („Ewigkeitschemikalien“) im Trinkwasser. PFAS bauen sich kaum ab, reichern sich im Körper an und gelten als gesundheitlich problematisch.

Da es über 10.000 verschiedene PFAS gibt, hat der Gesetzgeber einen pragmatischen Ansatz gewählt:
🛢️ Es wurden 20 besonders relevante PFAS definiert („PFAS-20“).
🛢️ Für diese gilt künftig ein Summengrenzwert von 100 Nanogramm pro Liter Trinkwasser.
🛢️ Dieser Wert basiert auf dem gesundheitlichen Vorsorgeprinzip: Er gilt als eine lebenslang täglich aufnehmbare Menge ohne nach heutigem Wissen relevantes Gesundheitsrisiko.

❗ Im Elsass ist das Problem bereits Realität:
Seit April 2025 sollen dort besonders gefährdete Menschen zeitweise kein Leitungswasser mehr trinken. Ursache sind PFAS aus Feuerlöschschaum am EuroAirport, die ins Grundwasser gelangt sind.

🌍 Besorgniserregend:
Die Stoffe können sich über das Grenzgebiet hinaus ausbreiten, bis in den Rhein, der Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt, auch bei uns in der Region. Eine Ausbreitung ist möglich, vielleicht bereits erfolgt.

💧 Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel.
👉 PFAS zeigen, wie dringend Quellvermeidung, politische Regulierung und Vorsorge sind, bevor aus lokalen Belastungen ein europaweites Problem wird.


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